Am vorletzten Juli-Wochenende steht in Lauffen ein Mammutprogramm für die baden-württembergischen Nachwuchsruderinnen und –ruderer auf dem Programm. Los geht es bereits am Freitagabend. Beim Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ kämpfen insgesamt 36 Boote um die Fahrkarten zum Bundesfinale im September in Berlin. Erfreulich ist, dass 14 Schulen ihre Mannschaften zur diesjährigen Qualifikation entsenden.
Im Rahmen der Landesmeisterschaft sind samstags und sonntags die Landesentscheide der Jungen und Mädchen eingebunden. Zu diesen Rennen wurden oft so viele Boote gemeldet, dass sogar Vorläufe ausgetragen werden müssen. Erfreulich sind vor allem sechs bzw. sieben gemeldete Boote im Mädchen- bzw. Jungen-Doppelvierer. Einige Rennen sind hochkarätig besetzt, denn hier gehen auch die Jungen und Mädchen an den Start, die sich beim Bundeswettbewerb in Hürth im ersten gesetzten Lauf platziert hatten. Insgesamt 16 Landessieger der U-15-Klasse werden so über das Regatta-Wochenende mit Medaillen ausgezeichnet.
Am traditionell stattfindenden Talentwettbewerb, der Sommer-Talentiade, nehmen so viele Mädchen und Jungen teil, wie noch nie. 67 Starter und Starterinnen umfasst das Meldefeld zum zweigeteilten Wettkampf. Samstags absolvieren die Teams eine drei Kilometer lange Strecke als „run&bike“-Wettbewerb. Jedes Team hat ein Fahrrad, auf dem abwechselnd geradelt wird. Sonntags messen sich dann alle im Geschicklichkeits-Slalom in Einer. Dabei gilt es, schnellstmöglich vorwärts und rückwärts zu rudern, das Boot abzustoppen und eine volle Wende zu meistern. Wer nach der Zieldurchfahrt aufsteht, erhält eine Zeitgutschrift.
„Ich freue mich riesig, dass so viele Nachwuchssportler zu diesen drei Wettbewerben gemeldet haben! Auf deren ehrgeizige Teilnahme bin ich schon gespannt wie ein Flitzebogen“, so die Landesjugendleiterin Tanja Günder.