Über 1500 Starter aus 21 Nationen
nutzten den Test vor Beginn der Weltcup-Saison zur Formüberprüfung. Ein
außergewöhnlich gutes Meldeergebnis zeigte an, dass viele Nationen die Wedau-Regatta
als erste große internationale Regatta in diesem Jahr ausgewählt hatten, um
ihre Kader zu testen.
Dazu gehörte auch der Deutsche Ruderverband, der mit dem kompletten A-, B- und
C-Kader auf der Wedau-Bahn an den Start ging. Chef-Trainer Hartmut Buschbacher
nutzte die Regatta, um wichtige Hinweise für die Zusammensetzung der Großboote
zu gewinnen.
Für Baden Württemberg fuhr bereits in Rennen 1, dem Frauen 4er ohne Kerstin Hartmann aus Ulm im A- Finale als Erste durchs Ziel. Im Leichtgewichts Männereiner kam Ingo Voigt aus Konstanz auf Platz 4. Im Finale der SM 4- A verteilten sich die Ruderer aus BaWü mit ihren Mannschaften auf die Plätze 2 (Urs Käufer), 3 (Christof Wilke) und 5 (Filip Adamski+ Maximilian Reinelt). Jonas Wagner aus Konstanz schaffte den 5. Platz im U23-Leichtgewichts Männereiner. Im leichten Männerzweier der B-Senioren erkämpften sich Christopher Herpel aus Heidelberg und Tillmann Weißer aus Radolfzell einen sehr guten 3. Platz. Im Frauen 2x-war Kerstin Hartmann mit ihrer Partnerin Marlene Sinnig wieder erfolgreich. Den 5. Platz in diesem Rennen holte sich ein baden-württembergisches Boot mit Sandra Luptowitsch (Esslingen) und Kathrin Ketterer (Konstanz). Im großen Achterrennen der Männer dominierten die 3 deutschen Achter … natürlich unter baden- württembergischer Beteiligung, wie im SM4-. Zudem gab es noch sehr gute Platzierungen, die für die Aktiven besonders wichtig waren, da sie ihre Erfahrungen in einer international gut besetzten Regatta machen konnten.
B. Theis